Zähler eindeutig zuordnen
Vergleichen Sie die Zählernummer am Gerät mit Vertrag, Rechnung oder Übergabeprotokoll. In Mehrfamilienhäusern darf die Wohnungsnummer allein nicht als Zuordnung dienen. Bei einem Zweitarifzähler müssen Haupt- und Nebenzeit getrennt erfasst werden.
Stand ohne Übertragungsfehler erfassen
Übernehmen Sie nur die für den Verbrauch vorgesehenen Stellen. Rote Ziffern oder Nachkommastellen werden bei klassischen Zählern normalerweise nicht gemeldet. Fotografieren Sie das vollständige Display zusammen mit der Zählernummer.
Lieferant, Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber
Prüfen Sie die Aufforderung zur Ablesung. Je nach Anlass kann der Wert an den Lieferanten, den Netzbetreiber oder den Messstellenbetreiber gehen. Nutzen Sie den in der Aufforderung genannten offiziellen Übermittlungsweg.
Nachweis aufbewahren
Speichern Sie Bestätigung, Foto und Ablesedatum mindestens bis zur nächsten korrekten Abrechnung. Bei einer Schätzung lässt sich damit der tatsächliche Wert nachvollziehbar belegen.
Geschätzten Wert kontrollieren
Steht auf der Rechnung ein geschätzter oder rechnerisch ermittelter Stand, vergleichen Sie ihn mit Ihrem Foto. Eine Abweichung sollte mit Zählernummer, tatsächlichem Wert, Datum und Bild schriftlich gemeldet werden.
Digitale und moderne Messeinrichtungen
Bei digitalen Zählern können mehrere Anzeigen nacheinander erscheinen. Übernehmen Sie nur die zum Vertrag passende Kennzahl. Bei einem intelligenten Messsystem werden Werte häufig automatisch übertragen; kontrollieren Sie trotzdem die Abrechnung.